Auf der japanischen Insel Hokkaido hat ein dramatischer Brand in einem Obdachlosenheim elf Menschenleben ausgelöscht, unter ihnen drei Frauen und acht Männer im Alter zwischen 40 und 80 Jahren. Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji berichtete, schlugen die Flammen in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) bis zu 20 Meter hoch. Das dreistöckige Holzgebäude in Sapporo sei bis auf die Außenwände abgebrannt. Fünf Bewohner konnten rechtzeitig aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Feuerwehrleuten gelang es erst in den frühen Morgenstunden, das Feuer vollständig zu löschen.

Das 400 Quadratmeter umfassende Holzhaus soll mit Ölöfen betrieben worden und mit traditionellen Tatami-Reisstrohmatten ausgelegte gewesen sein. Die Brandursache ist noch ungeklärt.