In der Türkei ist ein Mann wegen 18-fachen Kindesmissbrauchs zu einer Rekordstrafe von 572 Jahren verurteilt worden. Knapp 32 Jahre für jedes Opfer, das der Hausmeister vergewaltigte.

Tatort Schule

Der verurteilte Mann arbeitete als Hausmeister an der religiösen Imam-Hatip-Schule. Wie die türkischer Zeitung “Hürriyet” berichtet soll er sich regelmäßig in die Zimmer der Jungen geschlichen und sich zu ihnen ins Bett gelegt haben. Außerdem soll der Hausmeister die Jungen mehrfach geschlagen haben. Des weiteren zwang er die Jungs, mit ihm Pornos anzusehen und Zigaretten zu rauchen.

Chemische Kastration?

Schon seit längerem wird in der Türkei intensiv über Kindesmissbrauch diskutiert, weil immer wieder schockierende Fälle ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. In diesem Zusammenhang kündigte die türkische Regierung vor Kurzem sogar an, eine chemische Kastration für Sexualstraftäter einzuführen.