In St. Johann am Walde in Oberösterreich kam es in der vergangenen Nacht zu einer Tragödie, nachdem ein heftiger Sturm ein Festzelt umgerissen hat. Zum Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr hatten sich dort rund 650 Gäste eingefunden. Der Sturm fegte so schwer über das Zelt, dass mehr als 50 Menschen verletzt worden sind, zehn von ihnen sogar schwer. Zwei Besucher des Festes kamen ums Leben, darunter ein 28-jähriger Einheimischer.

Panik und Verwüstung

Als der Sturm ausbrach, flohen die Menschen in Panik aus dem Zelt und suchten Schutz zwischen parkenden Autos, so die lokale “Bezirksrundschau”. Außerdem seien viele Menschen blutüberströmt und orientierungslos über das Gelände geirrt. Da sich dieses in einem abgelegenen Waldgebiet befindet, hatten die Einsatzkräfte Schwierigkeiten, zum Ort des Geschehens zu gelangen. Die meisten Verletzungen entstanden durch herumfliegende Gegenstände und Gerüstbauteile des Zeltes, so die Polizei.
Am Morgen danach zeigte sich das Ausmaß der Verwüstung: Bierbänke und -tische lagen verstreut über das Gelände, die Zeltplane sei komplett zerfetzt gewesen.
Ob sich unter den Opfern auch Deutsche befinden, ist bisher nicht bekannt.