Iulia R. war erst 15 Jahre alt. Am hellichten Tag wurde das Mädchen im öffentlichen Casinogarten von Viersen niedergestochen, verstarb wenig später im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen. Ihr mutmaßlicher Mörder soll sich nach Informationen der „Rheinischen Post“ gestellt haben. Es handelt sich um einen 17-Jährigen mit bulgarischen Wurzeln. Täter und Opfer sollen sich gekannt haben. Ermittler vermuten eine Beziehungstat. Matyu K. soll der Ex-Freund der Getöteten sein.

Falsche Zeugenhinweise

Zeugenaussagen schickten die Polizei zunächst auf die Fährte eines Mannes mit nordafrikanischem Aussehen. Ein 25-Jähriger, der auf das angebliche Täterprofil passte, stellte sich schließlich der Polizei, nachdem er einer vorherigen Kontrolle entkommen war. Doch der polizeibekannte türkischstämmige Mann konnte die Wache am Dienstagmorgen wieder verlassen.

Gewaltverbrechen an jungen Frauen

Die Meldungen von Gewalttaten an jungen Frauen reißen nicht ab. Mehrere Messermorde heizten in den vergangenen Monaten die Asyl-Debatte weiter an. Nach dem Mord an Susanna F. (14) in Mainz durch den Iraker Ali B. und der tödlichen Messerattacke eines jungen Afghanen auf eine 15-Jährige in einem Drogeriemarkt in Kandel im Dezember 2017, sorgt nun der Fall Iulia R. erneut für Bestürzung.