Hamburg Barmbek, 28. Juli 2017: Der abgelehnte Asylbewerber Ahmad A. betrat einen Edeka-Markt in der Fuhlsbüttler Straße, nahm sich ein Messer und stach auf den Kunden Matthias P. ein, der später seinen Verletzungen erlag. Danach versuchte er unter “Allahu akbar”-Rufen noch weitere Menschen zu töten. Sechs Menschen wurden schwer verletzt. Nur dem Eingreifen mutiger Passanten war es zu verdanken, dass es nicht noch mehr Opfer gab. Jetzt ist gegen den Täter das Urteil gefällt worden.

Urteil mit Spannung erwartet

Im Prozess hatte Ahmad A. seine Taten gestanden. Diese seien Gottes Wille gewesen, soll der Angeklagte Palästinenser seinem Gutachter berichtet haben. Er wollte so viele Christen wie möglich umbringen.
Das Hamburger Oberlandesgericht verurteilte den 27 Jahre alten Mann nun zu lebenslanger Haft wegen Mordes und sechsfachen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung. Da das Gericht zusätzlich auch noch die besondere Schwere der Schuld feststellte, wird es Ahmad A. nicht möglich sein, nach 15 Jahren vorzeitig entlassen zu werden.