Die Obduktion im spanischen Baskenland lässt keinen Zweifel mehr daran: Sophia L. ist tot.

Seit dem 14. Juni galt die 28-jährige Tramperin als vermisst. Ihr Bruder bestätigte ihren Tod inzwischen mit einem rührenden Facebook-Post.

Ruhe in Frieden, meine wundervolle Schwester. Du hast diese Welt zu einem besseren Ort gemacht,

schreibt der bayrische Grünen-Politiker Andreas Lösche (51). Tagelang hatte er die Suche nach seiner Schwester unterstützt.

Frauenleiche an spanischer Autobahn gefunden

Einem Bericht der Zeitung „El Correo“ zufolge wurde an der Autobahn A1 in Spanien eine Leiche gefunden. Viele Anzeichen deuteten darauf hin, dass es sich bei der Toten um die vermisste Frau aus Leipzig handelt.

Der Frauenkörper wurde am Donnerstag in der Nähe einer Tankstelle in Asparrena in der Provinz Álava von der Polizei gefunden. Bislang sei der Frauenkörper, der zum Teil verbrannt ist, noch nicht abschließend identifiziert worden. Die Nachrichtenagentur Europa Press meldete am Donnerstagabend unter Berufung auf Ermittlerkreise, dass die Tote außerdem Spuren von Gewalteinwirkungen aufweise.

Studentin wollte nach Bayern trampen

Die Studentin verschwand am 14. Juni. Sie wollte von Leipzig nach Amberg trampen und stieg an einem Rastplatz an der A9 bei Schkeuditz in einen Lkw. Doch in ihrer bayrischen Heimat kam Sophia nie an. Einen Tag später wurde sie von ihrem Bruder als vermisst gemeldet. Nach Informationen der „BILD“-Zeitung schickte Sophia Bekannten kurz zuvor noch eine SMS mit dem Kennzeichen des Lkw, in den sie einstieg.

Im Rahmen einer groß angelegten Suchaktion konnte der Bruder der jungen Frau den Fahrer des Kraftwagens ermitteln. Es handelt sich dabei um einen 41-jährigen Marokkaner. Er wurde wenig später von der Polizei festgenommen. In einer Vernehmung soll er laut des spanischen News-Portals  „El Diario“ zugegeben haben, wo er die Leiche abgelegt hatte. Dort wurde wenig später der verbrannte Frauenkörper gefunden.

Der Kraftfahrer gilt als dringend tatverdächtig, Sophia getötet zu haben.