Gegen 12 Uhr kam es heute zu einem schweren Unglück nahe der Insel Mainau am Bodensee. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte ein Kleinflugzeug ab und landete im Bodensee. Polizei und Rettungskräfte sind seit dem Vorfall mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle und meldeten kürzlich den Fund von Leichenteilen.

Beide Insassen vermutlich tot

Das Flugzeug sei auf dem Weg von Zürich nach Hamburg gewesen, meldete das Online-Magazin „suedkurier.de“ und an Bord befanden sich nach diesen Informationen lediglich der Pilot der Maschine und ein Passagier. Um wen es sich dabei handelt, gab die Polizei Konstanz noch nicht bekannt. Allerdings bestätigten sie den Fund von Leichenteilen. Bislang wird davon ausgegangen, dass beide Insassen den Absturz nicht überlebt haben. Das Kleinflugzeug sei heute Mittag in den See gestürzt und sofort gesunken, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei auf Nachfrage von „schwaebische.de“ bestätigte.

Plötzlich vom Radar verschwunden

Die Bergung des Wracks wird noch einige Tage dauern. Allerdings haben die Rettungskräfte bereits zahlreiche Ausrüstungsgegenstände im Wasser finden können. Die Maschine befand sich Berichten zu Folge auf einem Instrumentenflug und war plötzlich und aus ungeklärten Ursachen vom Radar verschwunden. Außerdem gab es an der Unglücksstelle etliche Zeugen – unter anderem viele Kinder, die Zelturlaub machten.