Ein Lkw-Brand unter einer Brücke auf der A59 bei Duisburg könnte den Verkehr in der Region längerfristig beeinträchtigen. Wie „RP Online“ aus Behördenkreisen erfuhr, muss die Strecke in Richtung Norden offenbar bis zu ein Jahr lang gesperrt werden. Die Schäden auf dem Autobahn-Abschnitt sollen größer sein als zunächst vermutet.

Aktuell werde geprüft, ob auf der Gegenfahrbahn jeweils eine Spur für den Verkehr freigegeben werden kann. Alternativ könnte es Sperrungen für ein halbes Jahr in die eine und ein halbes Jahr in die andere Fahrtrichtung geben, um die Unfallstelle zu beheben.

Bernd Löchter, Sprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, widersprach einen einjährigen Sperre der Strecke. Der Verkehr solle stattdessen während der aufwendigen Reparaturarbeiten zumindest eingeschränkt auch in die derzeit gesperrte Fahrtrichtung Dinslaken fließen können, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Straßen.NRW hat die Bekanntgabe weiterer Informationen für Dienstag angekündigt.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link erklärte via Facebook, dass seinen Informationen zufolge die A59 „spätestens Anfang nächster Woche wieder eingeschränkt, aber in beiden Richtungen befahrbar sein“ werde. Die Reparatur könne im laufenden Betrieb erfolgen.

Vergangene Woche wurde die betroffene Berliner Brücke durch einen brennenden Lkw beschädigt, der auf einem Parkplatz unterhalb der Fahrbahn abgestellt worden war. Ein 29-jähriger Duisburger hat sich inzwischen bekannt, das Feuer gelegt zu haben.

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