Nur selten zeigt sich die First Lady in der Öffentlichkeit und noch seltener hält Melania Trump Reden. Ein Treffen mit Ehepartnern von US-Gouverneuren nutzte die 47-Jährige nun aber für ein deutliches politisches Statement und stellte sich damit indirekt gegen ihren Ehemann Donald Trump.

First Lady unterstützt Ruf nach Verschärfung der Waffengesetze

Die 47-Jährige kam bereits am Anfang ihrer Rede auf das Attentat an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland in Florida zu sprechen. Den Amoklauf bezeichnete sie als „sinnlosen Akt“ und den zahlreichen Schüler-Protesten für eine Verschärfung des Waffengesetzes sagte sie ihre Unterstützung zu: „Sie sind unsere Zukunft, und sie haben es verdient, gehört zu werden.“ Damit stellte sich die First Lady indirekt gegen ihren Ehemann und US-Präsidenten Donald Trump. Der forderte in einer Rede nach dem Amoklauf, bei dem 17 Menschen ihr Leben verloren, Lehrer mit Waffen auszustatten bzw. Waffen in Safes an Schulen zu deponieren, um einen möglichen Attentäter schneller ausschalten zu können. Von einer Unterstützung der Proteste war bei dem 71-Jährigen nie die Rede.

An die Eltern der Opfer gerichtet, sagte Melania Trump außerdem: „Als Mutter kann ich mir die Trauer, die so eine Tragödie mit sich bringt, nicht vorstellen. Und ich weiß, dass wir uns fragen, was wir tun können, um zu helfen.“ Dennoch habe sie in ihrer Rolle als First Lady gelernt, dass derartige Tragödien vor allem „Stärke und Widerstandskraft“ hervorriefen.