Ein 32-Jähriger sorgte am Mittwochmorgen für einen Großeinsatz der Polizei am Münchner Hauptbahnhof. Wie „Bild“ berichtete, lief der Mann auf Höhe des Bahnsteigs 21/22 durch die Bahnhofshalle – bewaffnet mit einem Messer. Ein Bundeswehrsoldat war auf den Verdächtigen aufmerksam geworden und verständigte die Polizei.

Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei versuchten den Mann aus Sri Lanka dazu zu bewegen, sich auf den Boden zu legen. Vergeblich. Weder Verhandeln noch der zweimalige Einsatz von Pfefferspray konnten ihn beeindrucken.

Erst der gezielte Zugriff von hinten brachte den Mann schließlich zu Fall. Das Küchenmesser mit 13-Zentimeter-Klinge konnte dem 32-Jährigen nun endlich abgenommen werden. Dabei verletzte sich ein Beamer leicht, meldete Bundespolizei-Sprecher Wolfgang Hauner.

Der Festgenommene gab an, in Polen gemeldet zu sein. Er sei auf dem Weg nach Frankreich gewesen und wollte dann weiter nach Kanada. Diese Reise ist nun geplatzt.

Gegen ihn wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.