Ein Mensch verbrennt an einem kalten Wintermorgen auf offener Straße. So geschehen in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Gegen 8 Uhr informierte eine Frau die Polizei über ihre grausige Beobachtung. Vor einem Parkhaus stand ein Mensch in Flammen. Die angerückte Feuerwehr löschte zwar das Feuer, doch der Notarzt konnten nur noch den Tod feststellen.

Die Identität des Opfers ist noch nicht bekannt, es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass es sich um einen Mann handelt. Gemunkelt wird über einen obdachlosen Straßenmusiker aus Osteuropa, der in der Stralsunder Fußgängerzone Abba-Hits zum Besten gegeben haben soll. Derjenige soll unter dem Parkdeck regelmäßig genächtigt und im Gebüsch Feuer gemacht haben, um sich zu Wärmen.

Der Verbrannte trug laut “Ostsee-Zeitung” nur noch Schuhe und Socken am Leib. Ein Umstand, den Experten mit dem Phänomen der sogenannten Kälteidiotie zusammenbringen. Nicht selten entledigen sich Kältetote vor ihrem Schicksal aufgrund plötzlich aufsteigender starker Hitze ihrer Kleidung.

Ob bei dem tragischen Vorfall ein Gewaltverbrechen, ein Unfall oder gar Suizid vorliegt, soll die Obduktion der Leiche klären.