Nach einem jahrelangen Sorgerechtsstreit soll ein Mann im US-Bundesstaat Arizona sechs Menschen und sich selbst innerhalb von fünf Tagen erschossen haben.

DNA-Spuren halfen bei der Überführung

Vier der sechs Opfer stehen in direkten Zusammenhang mit dem Sorgerechtsstreit. Wie es zu den anderen beiden Morden kam, prüfen die Behörden noch. Unter den Opfern sind ein forensischer Psychiater und Anwaltsgehilfen.

Die Ermittler fanden auf einer Patronenhülse DNA-Spuren, berichtete der Nachrichtensender CNN. Anschließend brachte ein DNA-Abgleich mit einem Verwandten des Täters Gewissheit. Am Montag umzingelten die Beamten ein Hotel in Scottsdale, fanden den 56-Jährigen jedoch bereits tot auf.

Neun Jahre pure Angst

Bereits 2009 reichte der Mann die Scheidung von seiner Frau ein. Diese erklärte dem lokalen Sender ABC15, dass er eine „emotional gestörte Person“ sei. Sie habe neun Jahre in Angst um ihre Sicherheit gelebt.

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