Vor der Nordküste Japans ist ein Holzboot mit acht, nach eigenen Aussagen aus Nordkorea stammenden, Männern gestrandet. Sie hätten Probleme beim Fischen gehabt und seien dann weggetrieben.

Seenot

Zuvor hatte ein Anwohner der Küstenstadt Yurihonjo die Polizei verständigt und berichtete von verdächtigen Männern am Meer. Am nächsten Tag fand man die acht Gestrandeten schließlich auf ihrem Holzboot in einem Hafen. Sie erklärten, dass sie aus Nordkorea kämen und Probleme mit ihrem 20 Meter langen Boot gehabt hätten. Dadurch gelangten sie an die Küste Japans. Anschließend wurden die Männer auf ein nordkoreanisches Schiff gebracht.

Bereits vor wenigen Tagen musste die japanische Küstenwache drei schiffbrüchige Nordkoreaner retten. Und vor zwei Jahren sorgten immer wiederkehrende Leichen auf Geisterschiffen für Kritik an Nordkorea, das für seine großen Hungersnöte bekannt ist.