In einem Pariser Vorort kam es heute morgen zu einem schockierendem Unglück. Ein Auto raste in eine Gruppe von patrouillierenden Soldaten und verletzte einige von ihnen schwer. Der Täter konnte mit seinem Wagen flüchten. Polizei und Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot vor Ort – die Fahndung läuft.

Täter handelte aus Vorsatz

Gegen 8 Uhr soll sich der Vorfall vor der Kaserne in Levallois-Perret, einem Vorort der französischen Hauptstadt, ereignet haben. Der Täter sei Berichten des Bürgermeisters Patrick Balkany zu Folge absichtlich in die patrouillierenden Soldaten gefahren. Demnach habe er seinen Wagen vorab auf der Straße in Position gebracht, habe gewartet, bis die Soldaten zu ihrem Auto gingen und sei dann losgefahren. Der bislang unbekannte Täter verletzte sechs von ihnen – zwei darunter schwer. Anschließend konnte er mit seinem Auto flüchten.

Motiv unbekannt

Über das Motiv des Täters ist noch nichts bekannt. Auch die Polizei und der Bürgermeister halten sich bedeckt. In Paris kommt es immer wieder zu Anschlägen auf Soldaten und die neu gegründete Anti-Terror-Mission „Sentinelle“, die nach den Überfällen auf das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ und dem Angriff auf einen jüdischen Einkaufsmarkt eingesetzt wird.