Erneut wurde in Pjöngjang eine Rakete Richtung Japan abgefeuert. Kurz vor dem Aufschlag im Japanischen Meer ist der Marschkörper auseinander gesprungen. Nach Angaben der nordkoreanischen Regierung sollen die neuen Geschosse jetzt jeden Punkt der Erde erreichen können.

Die Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-15 ist mit 4000 Kilometern so hoch wie noch nie zuvor geflogen. Laut Angaben von Nordkorea soll der Marschkörper eine Reichweite von 13.000 Kilometer erreichen können. Das bedeutet, dass Kim Jong-un jetzt die gesamte USA ins Visier nehmen könnte.

So ist es nun sogar vorstellbar, dass der nordkoreanische Machthaber jedes Ziel auf der ganzen Welt angreifen könnte, Deutschland und Europa eingeschlossen. James Mattis, amerikanischer Verteidigungsminister, sagte „Nordkorea kann jetzt im Prinzip jeden Punkt der Erde erreichen.“ Donald Trump reagierte indes fast schon gelassen: „Das ist eine Situation, mit der wir umgehen werden.“

Mit der Weiterentwicklung der Hwasong ist Nordkorea nun auf technologischer Augenhöhe mit Russland, China und Amerika.

Noch ist Europa geschützt

Ein Angriff auf Europa wäre derzeit eine außenpolitische Provokation sondergleichen, müsste die Rakete doch über China und fast ganz Russland fliegen – die einzigen Nationen mit einem halbwegs guten Verhältnis zu Nordkorea.

Allerdings hat Kim Jong-un oftmals bewiesen, dass ihn Political Correctness herzlich wenig tangiert, wie bei der kürzlichen Drohung an die Nato.

Selbst wenn Pjöngjang tatsächlich eine Rakete gen Europa fliegen lassen und diese vor Einschlag auseinander brechen würde, wäre die Folgen dennoch katastrophal.

Joachim Löw verblüfft mit seinem kunterbunten Vier-Wochen-Team mit Turnierkräften von morgen die Fußballwelt. Gegen Chile könnte beim Confed Cup die Krönung gelingen. Goretzka und Werner schießen sich in den Fokus. Manager Bierhoff frohlockt – die Weltmeister jubeln mit.

Auf dem Kabinenfoto mit den jubelnden deutschen Confed-Cup-Spaßmachern fehlte nur noch der Siegerpokal.