In der Nacht kam es in Syrien zu schweren Explosionen durch Raketenangriffe auf Militärstützpunkte. Unter anderem wurde das Hauptquartier der 47. Brigade westlich der Stadt Hama getroffen und Stützpunkte nahe des Flughafens von Aleppo gerieten ins Visier der Angriffe, berichtet die syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte aus Großbritannien. Außerdem seien 26 regierungstreue Kämpfer ums Leben gekommen.

Derzeit wird vermutet, dass Israel für die Anschläge verantwortlich. Das Militär kommentiert derartige Vermutungen allerdings nicht. Nur wenige Stunden zuvor äußerte sich Verteidigungsminister Lieberman dort zu neuen möglichen Anschlägen:

Wir haben nicht die Absicht, Russland anzugreifen oder uns in innere syrische Angelegenheiten einzumischen.

Dennoch schloss er indirekt Anschläge auf das iranische Miliz nicht aus.

Wenn jemand meint, dass es möglich ist, Raketen abzufeuern oder Israel selbst oder gar unsere Flugzeuge anzugreifen, dann werden wir zweifelsohne antworten, und zwar werden wir sehr heftig antworten,

zitierten israelische Medien  Avigdor Lieberman.

Israel habe zudem drei Probleme:

Iran, Iran und Iran.