Ein heftiges Gewitter hat in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) Nordindien erschüttert. Mindestens 77 Menschen kamen ums Leben. 143 Menschen wurden verletzt. Allein im Bundesstaat Uttar Pradesh starben 46 Menschen, im benachbarten Rajasthan 27. Dies gaben die jeweiligen Katastrophenschutzbehörden bekannt.

Menschen erschlagen

Viele der Opfer starben durch eingestürzte Dächer, die von den schweren Stürmen und Regenfällen zu Fall gebracht wurden. Im Bezirk Agra, Standort des weltberühmten Bauwerkes Taj Mahal, kamen 36 Menschen um Leben.

Am Mittwochabend näherte sich der gefährliche Sandsturm der Region, in der auch die indische Hauptstadt Neu Delhi liegt. Anschließend fegte ein Unwetter über Nordindien hinweg – zusammen mit starkem Regen, Blitzen und Donner. Bäume und Telefonmasten stürzten um, sie fielen auf Menschen und Häuser.

Schwere Stürme dieser Art sind in der Region im Sommer, der gerade begonnen hat, nicht selten.