Ein slowenischer Bürgermeister trieb jahrelang ein widerliches Spiel mit einer jungen Mutter. Gegen Sex mit ihm bot er ihr eine unbefristete Stelle an. Jetzt wurde der Skandal aufgedeckt und die Ermittlungen gegen ihn aufgenommen.

Junge Mutter stand kurz vor dem Existenz-Aus

Abermals beschäftigt Slowenien eine Korruptionsaffäre um den Laibacher Bürgermeister Zoran Jankovic. Diesmal allerdings einer ganz besonderen Art. Er soll eine junge Mutter gegen sexuelle Gefälligkeiten ausgebeutet haben und ihr dafür einen Job angeboten haben. Im Zusammenhang mit anderen Korruptionsaffären hatte die Polizei ihn verhört und stieß dann auf den Fall mit der jungen Frau. Die Apothekerin habe dem Ex-Manager demnach im April 2014 eine SMS geschrieben, dass sie sich derzeit in einer Notlage befinde und dringend seine Hilfe benötige. Der Bürgermeister ist seit Langem für seinen saloppen Umgang in Verwaltungsangelegenheiten bekannt und bot der Mutter ein persönliches Treffen zur Lösung des Problems an. Während des Gesprächs soll sie dann laut „Nova24TV“, die sich auf Polizeiprotokolle berufen, gesagt haben, dass sie mitten in einem Scheidungsverfahren stecke und sie möglicherweise ihr Zuhause für sich und die Kinder verliere, wenn sie nicht bald einen neuen Job bekomme. Außerdem sei sie so wieder kreditwürdig. Jankovic forderte dafür „das Versprechen einer sexuellen Beziehung“ von der Apothekerin.

Machtmissbrauch

Noch während des Treffens habe Jankovic den eingeforderten Sex von ihr bekommen. Die versprochene Anstellung blieb allerdings aus. Eigentlich sollte die junge Frau bereits im Mai 2014 eine Stelle bei einem städtischen Betrieb bekommen, jedoch verhinderten die Budgetregeln der Gemeindeführung die Einstellung. Jankovic konnte allerdings im Rahmen eines entsprechenden Beschlusses die Schaffung „unbefristeter Planposten“ durchsetzen. Trotzdem bedrängte er die junge Mutter weiter und forderte abermals Sex von ihr, den er den Ermittlungen zufolge nicht bekam. Die Polizei ermittelt jetzt gegen ihn und wirft Jankovic vor, er habe die Notlage der jungen Frau ausgenutzt und außerdem sein Amt missbraucht, damit die Gemeinde die junge Apothekerin einstellt.