Am Donnerstagabend kam es in Köln zu einer folgenschweren Kollision zwischen zwei Straßenbahnen. An der Haltestelle „Eifelwall“ prallten die beiden Züge frontal zusammen und lösten dadurch einen Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr aus. 43 Menschen wurden bei dem Unfall verletzt – eine Person befand sich noch am Freitagmorgen zur Behandlung im Krankenhaus. Bereits in der Nacht bestätigte die Polizei, dass einer der beiden Fahrer möglicherweise alkoholisiert gewesen sei. Ein Atem-Alkoholtest stellte sich als positiv heraus. Jetzt soll das Ergebnis einer Blutuntersuchung abgewartet werden.

Verkehrsbetriebe zeigen sich erschüttert

Sollte sich der furchtbare Verdacht bewahrheiten, wollen die Kölner-Verkehrsbetriebe den Vorfall intern aufklären. Man sei zudem tief erschüttert. Auf seinem Twitter-Account schrieb das Unternehmen:

So etwas gab es bei der KVB nach unserer Erinnerung bisher nicht.

Einige der Unfallopfer konnten noch am Unfallort mit leichten Blessuren behandelt werden. Andere wurden direkt in die Notaufnahme gebracht. Möglicherweise steigt die Zahl der Verletzten noch an. Zahlreiche Menschen hätten sich nach dem Unfall vermutlich selbst in die umliegenden Krankenhäuser begeben, erklärte ein Sprecher der Polizei.