Der Deutsche Wetterdienst warnt in den nächsten Tagen vor heftigen Niederschlägen, Schnee und zum Teil Orkanböen. Schuld ist das starke Sturmtief Friederike.

Zum Jahrestag von Orkan Kyrill rollt ein neues Sturmtief auf uns zu: Friederike. „Wir müssen uns morgen auf eine markante Sturmlage einstellen“, so wetter.net-Experte Dominik Jung. Im Flachland werden Böen um 100 km/h erwartet, vereinzelt auch mal bis 110 bis 120 km/h. Das wären dann bereits Orkanböen. Vor allem über den Norden von Bayern wird der Sturm ziehen.

In den Mittelgebirgen rechnet der Meteorologe mit kräftigem Schneefall: „Ab 400 bis 500 Höhenmetern wird es richtig winterlich, der Schnee bleibt dort liegen.“ In hohen Lagen ist auch massiven Schneeverwehungen zu rechnen.

Dieses Hauptsturmfeld verlagert sich im Laufe des Tages ostwärts und erfasst nachmittags und abends Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie die Gebiete südlich von Berlin. Gebietsweise kommt es zu Starkregen, im hohen Bergland zu schneesturmartigen Verhältnissen. Auch kurze Gewitter sind möglich.

Weiter im Norden, also in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, kann es Meteorologe Weiß zufolge komplett einschneien. Daher ist hier besonders mit Straßenglätte zu rechnen.

Am Abend soll sich die Lage wieder beruhigen.

Hinweise der Deutschen Bahn

Ab Donnerstag ist außerdem mit Behinderungen im Bahnverkehr zu rechnen, wie die Deutsche Bahn im Vorfeld mitteilte.

Aus Sicherheitsgründen behalten wir uns die Reduktion der Höchstgeschwindigkeit unserer Züge und im Einzelfall auch die Einstellung des Bahnbetriebs vor.