Im Fall eines tödlichen Messerangriffs auf ein 15-jähriges Mädchen in einem Drogeriemarkt im rheinland-pfälzischen Kandel am Mittwoch wird der tatverdächtige Afghane heute dem Richter vorgeführt. Dem ebenfalls 15-Jährigen droht wegen des Tötungsdelikts eine Haftstrafe.

Ermittler vermuten eine Beziehungstat, der ein Streit zwischen den Jugendlichen zugrunde gelegen haben könnte. Gesicherte Hintergrundinformationen liegen laut Aussagen eines Polizeisprechers gegenüber der dpa jedoch noch nicht vor. Die Staatsanwaltschaft solle nun die Ursache und den Tathergang der Ermordung offenlegen.

Am Tatort verweist heute ein handgeschriebenes Schild auf die traurige Gewissheit: „Aufgrund polizeilicher Maßnahmen bleibt diese Filiale heute geschlossen.“