Jetzt ist es endlich raus. Donald Trumps Anwalt Michael Cohen bestätigte am Dienstag, dass Schweigegeld im Rahmen der Porno-Affäre des Präsidenten geflossen ist. Demnach zahlte er eine sechsstellige Summe an eine Darstellerin, damit diese nicht über den Sex zwischen ihr und Donald Trump auspackt. Das Geld zahlte der Anwalt aus eigener Tasche.

Seitensprung vor über zehn Jahren?

Die Gründe dafür gab Cohen allerdings nicht bekannt. Lediglich dass es sich um eine Schweigegeld-Zahlung in Höhe von 130.000 Dollar handelte. Das Geld floß an die Porno-Darstellerin Stephanie Clifford, die in der Branche „Stormy Daniels“ genannt wird. Sie erhielt das Geld noch vor der Präsidentschaftswahl 2016.

Donald Trump und Clifford hätten sich im Sommer 2006 auf einem Golf-Turnier kennengelernt und seien dann eine Affäre miteinander eingegangen. Der Unternehmer war derzeit gerade einmal ein Jahr mit seiner Frau Melania verheiratet. Der gemeinsame Sohn Barron war drei Monate auf der Welt. Am Abend der Veranstaltung habe Trump sie auf sein Hotelzimmer eingeladen, berichtete Stephanie Clifford 2011 in einem Interview mit der „InTouch“.

Im Januar dieses Jahres veröffentlichte die Zeitung „Wall Street Journal“ einen Artikel, der über die Affäre und eine angebliche Zahlung von Schweigegeld berichtete. Trump wies die Vorwürfe über seine Anwälte zurück und auch das Erotik-Sternchen dementiert die Berichte mittlerweile.