Unfassbar! Diese niedlichen Hunde-Welpen wären fast im Kochtopf gelandet. Aber nur fast, denn der 26-Jährige Olympionik Gus Kenworthy rettete sie in letzter Sekunde.

Der Sportler besuchte während seiner Zeit in Südkorea eine Hundefarm. Dort traf der US-Skifahrer die kleine „Beemo“. Er beschloss schließlich den Welpen und 89 weitere Tiere vor dem sicheren Tod zu bewahren. Jetzt gab es endlich ein Wiedersehen auf dem Flughafen von Montreal:

Ich bin so unglaublich aufgeregt jetzt endlich wieder mit Beemo vereint zu sein,

sagt der 26-Jährige, der sich seit Jahren für den Tierschutz stark macht. Als die kleine Hündin dann am Flughafen ankommt, gibt es ein freudiges Wiedersehen und viele Umarmungen.

Beemo hat die Strapazen auf der Hundefarm gut überstanden, aber vielen anderen Hunden geht noch sehr schlecht. Sie sind abgemagert, verstört und sehr ängstlich.

Als ich die Farmen in Südkorea besucht habe, war das wirklich das Schlimmste, was ich je erlebt habe,

beschreibt Kenworthy die südkoreanische Hundezucht.

Grausame Zustände auf südkoreanischen Hundefarmen

Die Zustände in denen die Hunde in Südkorea auf den Farmen leben seien sehr grausam.

Sie werden dort nur gehalten, um bald geschlachtet zu werden. Die Tiere werden behandelt wie Müll,

heißt es weiter. Auch die hygienischen Bedienungen sind miserabel. Kot häuft sich in den Käfigen und zu fressen gibt es nur abgekochte, schimmlige Abfälle.

In Südkorea gibt es schätzungsweise 17.000 solcher Hunde-Farmen.

Happy End für Beemo

Gus Kenworthy möchte die Hunde nun erstmal aufpäppeln und dann weitervermitteln. Beemo ist die Erste, die sich über ein neues Zuhause freuen darf, denn sie bleibt bei Gus und seinem Lebenspartner.