Ein Wohnhausbrand in der New Yorker Bronx hat am Donnerstagabend (Ortszeit) zwölf Menschen das Leben gekostet, darunter ein Baby. Mindestens zwölf Bewohner konnten gerettet werden, vier von ihnen erlitten lebengefährliche Verletzungen. Bürgermeister Bill de Blasio bezeichnete das Szenario als „eine der schlimmsten Brandtragödien in mindestens einem Vierteljahrhundert“.

Mehr als 160 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz. Nach bisherigem Ermittlungsstand brach das Feuer im Erdgeschoss des vierstöckigen Gebäudes aus. Von dort aus soll es rasend schnell in die oberen Stockwerke gedrungen sein. Die genaue Ursache konnte Stunden nach dem Brand noch nicht geklärt werden.

„Diese Tragödie ist in ihrer Größe fraglos historisch. Unsere Herzen sind bei jenen Familien, die hier einen Angehörigen verloren haben und bei jenen, die um ihr Leben kämpfen“

twitterte die New Yorker Feuerwehr.

Überlebende kamen zunächst in einer benachbarten Schule unter. Anwohner wurden gebeten, Kleider zu spenden. Die USA erleben gerade einen extremen Kälteeinbruch. In der Nacht der Brandkatastrophe sank das Thermometer in New York auf minus zehn Grad Celsius.