Der britische Astrophysiker galt als Genie. Nun ist Stephen Hawking im Alter von 76 Jahren gestorben, das teilte ein Sprecher der Familie mit. Hawking litt seit über 50 Jahren an der tödlichen Nervenkrankheit ALS und konnte zuletzt nur noch mittels eines Sprachcomputers kommunizieren.

Der Physikprofessor erlangte Ruhm durch richtungsweisende Erkenntnisse zu Schwarzen Löchern und der Relativitätstheorie. Mit 32 Jahren wurde Hawking als jüngstes Mitglied in die britische Royal Society aufgenommen. Jahrzehntelang lehrte er an der Universität Cambridge. 1979 erhielt er in Cambridge die Lucasian Professur für Mathematik, die seinerzeit Isaac Newton innehatte.

Mit seinem Bestseller „Eine kurze Geschichte der Zeit“ von 1988 brachte es Hawking zu Weltruhm. In dem Werk erklärt er einem nicht-wissenschaftlichen Publikum die Natur des Universums.

Hawkings Kinder nehmen Abschied

Die Kinder des Star-Physikers, Lucy, Robert und Tim, ehrten ihren Vater in einer Stellungnahme mit den Worten, er sei „ein großartiger Wissenschaftler und außergewöhnlicher Mensch“ gewesen. Hawkings Arbeit und Vermächtnis würden noch viele Jahre überdauern.

Die Cambridge University gedenkt einem der genialsten Denker aller Zeiten mit einem letzten Gruß von Stephen Hawking an die Welt:

Also denkt daran, nach oben zu den Sternen zu sehen und nicht nach unten auf Eure Füße. (…) Seid neugierig. Und egal, wie schwierig das Leben zu sein scheint, es gibt immer etwas, was Ihr tun könnt und worin Ihr erfolgreich sein könnt.