So harmlos Friederike auch klingt, doch das Sturmtief, das sich zum Orkan entwickelt, gehörte zum stärksten seit zehn Jahren. Doch während Schäden an Häusern. Straßen und Co. nach und nach behoben werden können, müssen Angehörige von mindestens 8 Opfern um ihre Familienmitglieder trauern.

 

Mindestens 8 Todesopfer aus ganz Deutschland

Zwei Männer kamen in NRW ums Leben. Ein 68 Jahre alter LKW-Fahrer starb in Lippstadt bei einem Verkehrsunfall. Auf einem Campingplatz in Emmerich wurde ein 59 Jahre alter Mann von einem Baum erschlagen. Im thüringischen Bad Salzungen wurde hingegen ein 28-jähriger Feuerwehrmann bei einem Einsatz von einem Baum erschlagen. Auch in Sundern (Sauerland) kam ein Feuerwehrmann ums Leben.

Auf der A13 in Brandenburg kam ein LKW-Fahrer ums Leben, der mit seinem Fahrzeug in die Mittelleitplanke gekommen war. Eine 61 Jahre alte Autofahrerin kam in der Nähe von Neubrandenburg (MV) ums Leben. Sie war wohl wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und mit einem LKW zusammengestoßen.

In Sachsen-Anhalt kamen zwei Menschen ums Leben. Ein 65-jähriger Mann stürzte in Benndorf (SA) von seinem Dach. In Hohenmölsen wurde ein 34 jahre alter Mann von einem Baum erschlagen.

 

Baby kommt im Auto zur Welt

In Köln schaffte es eine hochschwangere Frau nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus. Als die Wehen einsetzten, machten sich die Eltern auf den Weg, kamen aber wegen einer Straßensperrung nicht mehr weiter. Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte kam der kleine Junge im Auto zur Welt.

 

Friederike zieht ab

In der Nacht zog Friederike dann gen Osten hab. Nur im Süden Deutschlands können noch vereinzelte Sturmböen auftreten. Der DWD warnt allerdings heute vor gefährlicher Glätte und weiterem Schneefall.