Es war die Jungfernfahrt für den Personenzug „Amtrak 501“ auf einem neuen Gleisabschnitt von Seattle nach Portland. Bei der Überquerung einer Brücke in der Nähe von Tacoma im US-Bundesstaat Washington entgleisten gegen 7.30 Uhr Ortszeit mehrere Waggons und stürzten zum Teil hinab auf den viel befahrenen Highway. Etliche Autos und Lkws wurden involviert. Mindestens drei Menschen starben bei dem Crash. Mehr als 100 wurden verletzt in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert.

„Als wir zum Ort des Geschehens kamen, war offensichtlich, dass es einige Tote und viele Verletzte gegeben hat“,

äußerte sich ein Sprecher des Bezirkssheriffs zur Lage. Angesichts des verheerenden Unfallbildes sei es geradezu ein Wunder, dass es nicht noch mehr Todesopfer gegeben habe.

Wir haben ein Bersten und ein Zerbrechen gehört, und die Wagen sind zerrissen. Menschen haben geschrien, dann sind die Lichter ausgegangen,

beschrieb Chris Karnes den Hergang des Unfalls gegenüber der „Seattle Times“. Er und sein Begleiter wurden in die Polster der gegenüberliegenden Sitze geschleudert. Anschließend traten sie ein Fenster ein und retteten sich in eine Böschung.

Wie es zu dem Unglück auf der neuen Bahnstrecke kommen konnte, wird derzeit ermittelt.