Der Feuerball war noch in über 50 Kilometern Entfernung deutlich zu sehen. Der Boden vibrierte zehn Minuten lang. So nahmen Augenzeugen die schwere Explosion bei einer Gasstation im niederösterreichischen Baumgarten an der March am Dienstagmorgen aus sicherem Abstand wahr. Am Ort des Geschehens stellte sich die Lage weitaus dramatischer dar. Ein Mensch ist ums Leben gekommen, 21 weitere trugen Verletzungen davon.

Um 8.45 Uhr ist es zu einer Explosion und einem Brand gekommen,

bestätigte ein Polizeisprecher.

Auf dem Gelände der größten Import- und Übernahmestation für Erdgas in Österreich gingen lauten Medienberichten des ORF sechs Gebäude in Flammen auf. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr vermuten den Ursprung des Unglücks in einer defekten unterirdischen Gasleitung. Die Hitze des um sich greifenden Brandes soll gar Autos auf dem anliegenden Parkplatz zum Schmelzen gebracht haben. Inzwischen konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.