Es scheint wie eine grausame Wiederholung dessen, was die Menschen im australischen Melbourne bereits im Januar dieses Jahres erleben mussten. An derselben Stelle rast ein Auto mit hoher Geschwindigkeit und offenbar absichtlich in die Fußgängerzone. Mindestens 19 Menschen kamen dabei zu Schaden. Ein Vorschulkind soll bei dem Zusammenstoß schwere Kopfverletzungen erlitten haben.

Augenzeugen-Berichten zufolge sei der weiße SUV mit hohem Tempo von etwa 100 Kilometern pro Stunde geradewegs in die Menschenmenge gerast. Erst ein Poller beendete den etwa 15 Sekunden dauernden Horror-Tripp. Fahrer und Beifahrer des Wagens konnten vor Ort festgenommen. Sie sollen verwandt sein. Die Polizei geht von Vorsatz aus und überprüft aktuell einen möglichen terroristischen Hintergrund.

„Er ist über eine rote Ampel gefahren und dann ging es bumm, bumm, bumm! Auf dem Boden lagen Körper, Menschen rannten zu ihnen – es war Chaos“, beschrieb ein Passant die Situation.

Menschen seien durch die Luft geflogen, berichtete ein anderer Fußgänger dem „Sydney Morning Herald“.

Die umliegenden Gebäude am Tatort wurden vorsorglich evakuiert. Ganz in der Nähe befinden sich die großen Tennis-Arenen, in denen im Januar die Australian Open ausgetragen werden.

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