Die Unwetterlage in Deutschland will sich nicht beruhigen. Schon in der Nacht zum Dienstag waren wieder mehrere Feuerwehren im Einsatz und laut des Deutschen Wetterdienstes ist nun auch mit Tornados zu rechnen.

Unwetter in weiten Teilen des Landes

Es besteht eine hohe Unwettergefahr durch orkanartige Böen, heftigen Starkregen und großen Hagel. Im Nordosten kann vereinzelt die Bildung eines Tornados nicht ausgeschlossen werden.

Ein genaue Warnung kann man aber nicht abgeben werden, da dies nur sehr kurfristig möglich ist.

Bei Höchsttemperaturen von 22 bis 27 Grad im Norden und 29 bis 36 Grad im Süden und Osten, ist es nicht nur sehr schwül, sondern auch recht stürmisch. So soll es in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) laut dpa zu Böen von bis zu 111 Kilometern pro Stunde gekommen sein. In Wiesbaden fiel sogar der Strom aus und Bäume kippten auf parkende Autos.

Kinder aus Zeltlager gerettet

Schon in der Nacht zu Dienstag mussten in Traben-Trabach 50 Kinder aus einem Jugendzeltlager von der Feuerwehr evakuiert werden. Das Camp befand sich im Zentrum des Unwetters und wurde von starkem Hagel und Regen heimgesucht.

So entsteht ein Tornado

Trifft die trockene und kühle aus der Höhe auf feuchte und warme Luft am Boden, entstehen optimale Bedingungen für einen Tornado. Hierzu kommt es aber erst, wenn in der Höhe auch noch starker und drehender Wind hinzukommt. Dann bildet sich nämlich der typische Wolkenschlauch, der sich durch den stets stärker werdenden Unterdruck immer schneller dreht. Berührt der Wirbel den Boden, entstehen je nach Größe massive Zerstörungen.