Im nordrhein-westfälischen Meerbusch ist es am Dienstagabend zu einem schweren Zugunfall gekommen. Ein Regionalzug krachte auf einen Güterzug, etliche Waggons entgleisten. Geistesgegenwärtig betätigte der Lokführer die Notbremse – und rettete somit vermutlich Menschenleben.

47 Verletzte – Bergung durch Oberleitungsschaden erschwert

Durch den Aufprall des Personenzugs kamen laut Feuerwehr 47 Menschen zu Schaden. Niemand schwebe in Lebensgefahr. Auch der Zugführer überlebte den Crash in der demolierten Lok. Die Bergung der Opfer war zunächst durch einen Oberleitungsschaden behindert. Der über die Waggons geleitete Strom musste zunächst durch eine Erdung abgeleitet werden. Die Verletzten wurden anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Bundespolizei NRW hat mit ihren Ermittlungen zur Unfallursache begonnen. Für Angehörige wurde eine Hotline geschaltet.