Es war einer der großen Streitpunkte bei den Verhandlungen zur Großen Koalition. Am Dienstagmorgen konnte bei einem Meeting zwischen CDU-Fraktionschef Volker Kauder, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und SPD-Bundesfraktionsvorsitzende Andrea Nahles offenbar endlich eine Einigung bezüglich des heiß diskutierten Familiennachzugs für Flüchtlinge mit geringem Schutzstatus erzielt werden.

Wie die “Bild”-Zeitung berichtete, stimmten die Politiker noch vor Ende der Koalitionsverhandlungen einem entsprechenden Gesetzesentwurf zu, der am Donnerstag im Bundestag verabschiedet werden soll.

Die Vereinbarung sieht ab dem 1. August 2018 ein Kontingent von 1000 Migranten pro Kalendermonat vor, die nach Deutschland einreisen dürfen. Bis zum 31. Juli bleibt der Familiennachzug für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz ausgesetzt.