Diese Woche dürfte wohl selbst für Donald Trump etwas turbulent gewesen sein. Erst der Skandal um Charlottesville, dann verließen ihn seine wirtschaftlichen Berater in Scharen und nun trennte sich der US-Präsidnet auch noch von seinem engsten Berater, dem Rechtspopulisten und Ultrakonservativen Stephen “Steve” Bannon.

Unfreiwillig freiwilliger Abgang?

Wir danken ihm für das Geleistete und wünschen ihm das Beste”, so Trumps Sprechern Sarah Huckabee Sanders und fügte hinzu, dass sich Stabschef John Kelly und Steve Bannon letzten Endes auf seinen Rücktritt geeinigt hätten. Ganz so friedlich wird es aber sicher nicht zugegangen sein, denn Kelly soll sich wohl schon gleich bei seinem Amtsantritt dafür eingesetzt haben, dass Bannon das Trump-Lager verlassen muss. Schließlich will er dafür sorgen, dass im Weißen Haus endlich wieder Ruhe und Ordnung einkehren.
Aber auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner kann dem “nun wieder”-Chef der rechtsorientierten Nachrichtenseite “Breitbart-News” nichts abgewinnen, ebenso wie viele andere führende Republikaner.
Bannon besteht allerdings darauf, dass es einzig und allein seine Entscheidung gewesen sei und er diese dem Präsidenten bereits am 7. August 2017 offiziell mitgeteilt hätte. Für Trump wird er sich aber auch außerhalb des Weißen Hauses weiter stark machen und sagt: “Ich werde die Opposition zermalmen. Jetzt habe ich die Hände wieder an den Waffen.”