Der Megatransfer von Neymar kann ein teures Nachspiel haben. Barcelona verklagt seinen ehemaligen Spieler wegen Vertragsbruch und fordert 8,5 Millionen Schadenersatz plus 10 Prozent Strafzinsen.

Die Katalanen bestätigten ihre Forderung am Dienstag. Die Klage ist bereits am 11. August bei dem zuständigen Gericht in Barcelona und beim spanischen Fußball-Verband RFEF eingereicht worden.

Neymar hatte die 8,5 Millionen Euro als Vorauszahlung für die Verlängerung seines Vertrags bis 2021 bekommen. Dennoch wechselte der Fußball-Star vor kurzem Richtung Paris und unterzeichnete dort einen 5-Jahres-Vertrag. In einem offiziellem Statement seitens Barcelonas steht: „In seiner Klage verlangt der Verein den bereits gezahlten Betrag für die Verlängerung seines Vertrages wegen Vertragsverletzung in Höhe von 8,5 Millionen Euro und weitere zehn Prozent.“ Sollte sich Neymar allerdings weigern die Summe zu zahlen, so fordert der FC Barcelona die Übernahme der Kosten von Paris Saint-Germain.

Neymar indes kritisiert nach seiner furiosen Paris-Premiere die Führungsetage des katalanischen Clubs scharf: „Barca hat Besseres verdient und die ganze Welt weiß das.“ Die aktuell agierenden Direktoren seien nicht in der Lage Barcelona zu führen und den richtigen Weg vorzugeben.