Der ehemalige Nationalspieler Stefan Effenberg äußert sich zum FC Bayern mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Trainer Carlo Ancelotti sowie zum Transfer-Wahnsinn rund um Neymar:

Stefan Effenberg führte den FC Bayern 2001 als Kapitän zum Sieg in der Champions League, ist einer der polarisierendsten deutschen Spieler aller Zeiten. Der „Tiger“ spricht er Klartext über seinen Ex-Verein, den neuen Sportdirektor Brazzo und den Transfer-Hype um Neymar. Seiner Meinung nach muss Bayern den Kohle-Wahnsinn im Fußball mitmachen, damit der „ohnehin schon große Abstand“ zu Vereinen wie Paris, Real oder Barcelona nicht noch größer wird.

Effenberg sieht eine „immer größer“ werdende „Kluft“ zwischem dem FC Bayern und den Top-Vereinen Europas kommen, sollten die Münchner nicht bald umdenken: „Paris ist mit Sicherheit jetzt ein Favorit auf den Sieg in der Champions League.“

Die Konkurrenz enteilt, so fürchtet der 49-Jährige: „Das ist eine Entwicklung aufgrund der Ablösesummen, die gezahlt werden. Da sind Paris, Barcelona, Real und auch die englischen Klubs mit ihren Möglichkeiten – und spielen die Karten auch aus. Wenn Bayern das nicht auch macht, wird der Abstand immer größer. Und er ist jetzt schon groß.“