Aufatmen bei den Öffentlich-Rechtlichen: Im Poker um die Übertragungsrechte der Olympischen Spiele haben die ARD und das ZDF einen Erfolg verbuchen können.

Im zweiten Verhandlungsanlauf mit dem Rechteinhaber Discovery (Eurosport) einigten sich die Sender auf eine Sublizenzierung für die Spiele von 2018 bis 2024. Diese umfasst zwei Sommer- und zwei Winterspiele.

Im November vergangenen Jahres wurden die Verhandlungen wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen auf Eis gelegt. Ein halbes Jahr später wurden die Gespräche aber wieder aufgenommen. Die nun erzielte Einigung ist daher nicht überraschend.

Das Olympische Komitee (IOC) hatte die Rechte für die Spiele vor zwei Jahren für Milliardensumme an Discovery verkauft. Erstmals blieb der deutsche Markt mit ARD und ZDF unberücksichtigt. Seitdem hatten sich beide Sender um eine Einigung mit dem neuen Rechteinhaber bemüht. Diese haben sie nun endlich erzielt.

Einziger Wermutstropfen: Aufgrund der langwierigen Verhandlungen können die Sender bei den anstehenden Winterspielen in Pyeongchang nicht von allen Wettbewerben live berichten.