Nun ist es offiziell: Das IOC hat drei Tage nach dem Ende der Winterspiele in Pyeongchang die Suspendierung des Nationalen Olympischen Komitees Russlands aufgehoben. In Südkorea waren die Russen bis vor wenigen Tagen noch als „Olympische Athleten Russlands“ angetreten. Das IOC hatte Russlands NOK im Dezember wegen des Staatsdopingskandals rund um die Spiele vor vier Jahren in Sotschi suspendiert.

Keine weiteren Dopingfälle als Begründung

Das Ende der Suspendierung ist keine allzu große Überraschung, denn eigentlich sollte die Strafe bereits am Sonntag, 25.02.2018, also vor der Abschlussfeier der Winterspiele in Pyeongchang auslaufen. Nachdem aber doch zwei russische Dopingfällen in Südkorea verzeichnet wurden, entschied man sich dagegen. Curling-Bronzemedaillengewinners Alexander Kruschelnizki und der Bobfahrerin Nadeschda Sergejewa hatten während der Spiele verbotene Mittel eingenommen. Nun erklärte das IOC die Aufhebung wie folgt: Weil es keine weiteren Befunde der „Olympischen Atrhleten aus Russland“ () gab, „ist damit die Suspendierung des Russischen Olympischen Komitees automatisch und mit sofortiger Wirkung aufgehoben.“

Bei den Paralympischen Spielen in Pyeongchang im März ist Russland aber noch ausgeschlossen. 30 einzeln überprüfte Sportler wurden aber als „Neutrale Paralympische Athleten“ eingeladen.