Die DFL-Mitgliederversammlung aller Vereine der 1. und 2. Bundesliga hat entschieden, dass die 50+1-Regel erhalten bleibt. Der entsprechende Antrag des Zweitligisten FC St. Pauli zum Bekenntnis der Regel in jetziger Form ist mit einfacher Mehrheit von der Versammlung angenommen worden. Gleichzeitig ist der Antrag zur Lockerung der Regel von Hannovers Martin Kind vom Tisch. Investoren dürfen nun weiterhin nicht die Mehrheit an den Vereinen der DFL besitzen.

Die Bundesliga-Bosse hatten seit dem späten Donnerstag-Vormittag auf der DFL-Mitglieder-Versammlung im Sheraton-Hotel am Frankfurter Flughafen über das weitere Vorgehen der 50+1-Regel debattiert.

„Das ist ein tolles Zeichen“, sagte St. Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig: „Es gab kontroverse Diskussionen. Wir haben aber einen guten Kompromiss gefunden. Das Signal ist wichtig.“