Das WM-Personalkarussell ist endlich gelüftet! Gegen 13.00 Uhr stellte Joachim Löw vor dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund seinen vorläufigen Kader für die WM 2018 in Russland vor.

Und das sind die Nominierten:

Überraschend nicht dabei ist der Dortmunder WM-Held 2014 Mario Götze.

Vor der Verkündung der Spieler gab DFB-Chef Grindel eine Verlängerung des Vertrags für Joachim Löw als Cheftrainer bis 2022 bekannt. Mit ihm wird Manager Oliver Bierhoff weiter daran arbeiten, neue Titel zu holen.

Wir müssen positionsbezogen entscheiden und die Positionen doppelt besetzen. Und auch mein Bauchgefühl, meine Intuition spielt bei der Nominierung eine wichtige Rolle,

erklärte der 58-jährige Löw vorab.

Die Wackelkandidaten: Neuer und Götze

Mit Spannung wurde die Personalie Manuel Neuer erwartet. Seit September ist der Kapitän nach dem dritten Mittelfußbruch spielunfähig. Auch Mario Götze musste zittern.

Wir brauchen im Sommer eine Topleistung, 23 Spieler, die diese Leistung abrufen können und teamfähig sein müssen,

heißt es weiter.

Auch andere Spieler plagen größere und kleinere Probleme: So klagt Mesut Özil über Rückenprobleme, Mats Hummels hat eine Fußblessur und Sami Khedira pausierte Sonntag beim Spiel von Meister Turin gegen AS Rom. Doch Hummels bleibt dennoch entspannt:

Es ist noch lange hin, bis die WM beginnt. Ich bin selber 2016 mit einem Muskelfaserriss aus dem Pokalfinale angereist und konnte erst im zweiten EM-Spiel stehen.

Anders sieht es dagegen bei Torjäger Sandro Wagner aus. Der 30-jährige wird nicht nach Russland fahren.

Löw durfte für die Fußball-WM in Russland 35 Spieler benennen. Das endgültige 23-köpfige Team muss bis zum 4. Juni feststehen.